Heute ist mal ein ‘Ich widme mich meinem Blog’ Tag

Hallo,

gestern habe ich den Zero-Draft zu ‘The Caul-Born 1.1 – Scheintot’ abgeschlossen.
Keine verfrühten Jubler bitte. Da holpert es noch arg und ich muss den Rest der Woche an einen ersten Editierdurchlauf hängen, um das zu glätten und die Schlaglöcher zu füllen.

Nächste Woche möchte ich dann gern den zweiten Teil anfangen, der noch keinen Arbeitsuntertitel hat. Die Geschichte geht übergangslos weiter.

Waaaas!? Du machst einen fiesen Cliffhanger, damit man beide Bücher kaufen muss?!
Du böse, böse Autorin!

Ja, ich mag es auch nicht, wenn man ein Buch mittendrin beendet und dann ein Jahr oder so warten muss, bis es weitergeht. Aber das mach ich nicht, keine Angst, das tu ich meinen Lesern nicht an.

Die Planung ist wie folgt: Der erste Teil wird zum dauerhaften Billigpreis von 99 Cent erscheinen. Normalerweise würde ich einen vollständigen Roman nicht so billig anbieten. (Ein Rant über Verramschpreise im Selfpublishing folgt irgendwann.) Gleichzeitig wird der zweite Band vorbestellbar sein. Der wird maximal zwei, drei Wochen später erscheinen. Fair?

Aber warum machst du nicht einfach ein Buch aus der Geschichte?

Die Geschichte wäre dann irgendwas um die 100 000 Wörter. Das ist für das Genre eher ungewöhnklich viel. Die meisten Urban Fantasy Serien halten sich so zwischen 200 und 300 Seiten pro Band auf.

Der erste Band ist auch ein bisschen als Testballon für die Leser gedacht. Wenn es einem gar nicht gefällt, dann kauft man sowieso den zweiten Teil nicht und hat nicht groß investiert. Wenn es einem gefallen hat, dann ist der zweite Band verfügbar.

Auch für die zukünftige Planung denke ich an längere Handlungsbögen, die in zwei oder drei Bände aufgeteilt sind.

Außerdem ist es auch, da will ich ganz ehrlich mit euch sein, eine Marketing-Entscheidung.
(Darüber wie schwierig es ist mit diesem ganzen Gedöns, auch irgendwann mal ein Artikel.)

Ok, das war das.

Die HomBuch. Ja, die war sehr schön und ich hab mit zwei Frauen gesprochen, die verzweifelt Infos gesucht haben, wie man denn das alles so selber hinbekommt.

Da dachte ich: Mmh. Ich habe noch nie mit Infos gegeizt, einfach weil man auch mir kostenlos diese Informationen zur Verfügung gestellt hat, als ich angefangen habe. Da waren Blogposts, die erklärt haben, wie manche Vorgänge laufen, da waren Video-Tutorials, die Schritt für Schritt erklärt haben, wie man ein Manuskript setzt, da waren hilfreiche Diskussionen in Facebook-Gruppen und natürlich auch Kollegen, die einem weitergeholfen haben.

Das finde ich wichtig und gut.
Daher dachte ich, ich könnte eine kleine Serie auf diesem Blog starten. Vielleicht sogar eine neue Kategorie? Es gibt nämlich verschiedene Punkte, die ich gerne abhandeln würde. Zu einem Tipps und Tricks, zum anderen auch durchaus ein paar Rants und Vents über Dinge, die mich wahnsinnig machen? Oder auch einfach meine eigenen Erfahrungen und Workflows.

Disclaimer: Das wird keine Ratgeber-Kolumne oder ein How-to-write-Bestsellers. Glaubt mir, wenn ich wüsste, wie man letzteres bewerkstelligt, wäre ich damit beschäftigt, Bestseller zu schreiben und vermutlich säße ich jetzt in einer Cottage in Irland oder so.

Ok, das war’s für den Moment.
Habt eine schöne Restwoche, wir lesen uns. :)

 

 

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