Neues Jahr, neues Glück – oder: Laptop abstauben und weitermachen

Joah.
Wieder mal gepackt den Jahreswechsel, nech?
Die Knallerei hielt sich in Grenzen, zwei von drei Katzen waren entspannt, nur eine ist unter der Couch verschwunden, und wir konnten tatsächlich um 10 vor 1 ins Bett. Yaaay!

Jetzt noch für eine Woche oder so Neujahresoptimismus und Grüße und dann ist es wieder business as usual.

Ich merke gerade, dass ich davon ein bisschen genervt bin.
Vielleicht, weil diese alljährliche Illusion, dass sich irgendetwas ändert, nur weil man einen neuen Kalender aufhängt, etwas ermüdend ist?

Jeder weiß es, jeder macht es jedes Jahr wieder.
New year, new me und gute Vorsätze.
Immerhin machen jetzt Fitness-Studios vermutlich die meisten neuen Verträge des ganzen Jahres.

Autsch. Zu zynisch?
Sollte es eigentlich nicht werden.
Ich meine halt nur, dass man jederzeit etwas ändern kann, wenn man will. Auch wenn es sauschwer ist, alte Gewohnheiten los zu werden und neue anzunehmen.

Geht mir genauso.
Es ist wirklich nicht einfach. Für mich stehen eine ganze Handvoll Dinge an, die ich mir ab- oder angewöhnen will. Unabhängig vom Jahreswechsel.

Da 2018 als Schreibjahr eher mies war, habe ich jetzt eine lange Liste mit Büchern, die geschrieben werden wollen. Und die wird von drei Projekten angeführt, die eigentlich schon veröffentlicht sein sollten. Ach ja. Hilft ja nix.

Laptop abstauben und die Finger knacken lassen.

Ich nehme auch dieses Jahr wieder an Get Your Words Out teil.
Buchführen über die geschriebenen Wörter hilft tatsächlich. Zumindest habe ich mich nicht mehr wie ein totaler Versager gefühlt, als ich gesehen habe, dass ich doch 113 000 geschrieben habe. Das ist ja auch nicht nichts.

 


Das Ziel habe ich wieder für 200 000 Wörter ausgewählt, zusammen mit zwei Camp NaNos und dem NaNoWriMo im November reicht das hoffentlich, meine Schreibziele für dieses Jahr zu erreichen.

Hoffentlich. Waaah.

Das heißt aber auch, dass ich mich ansonsten etwas rarmachen werde. Ich melde mich dann vor allem, wenn was fertig ist.

Guddi, dann schließe ich mich doch mal dem Gruppenzwang an und wünsche euch ein gesundes und gutes 2019. Lacht und feiert und ärgert euch nicht so viel. Das ist es nämlich meistens echt nicht wert und übersteht die erste Woche gut, sie fängt ja freundlicherweise mit einem Mittwoch an. :)

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